Vorklinik
I. Einleitung

Nach langer Zeit ist das Studium der Zahnmedizin durch eine neue Approbationsordnung für Zahnärzte (ZApprO) reformiert worden. Auf Basis der neuen Approbationsordnung hat unsere Universität eine neue Studien- und Prüfungsordnung (StuPO) umgesetzt und darin die Rahmenbedingungen für den Studiengang der Zahnmedizin in Bonn neu geregelt. Das wirkt sich auf die Gliederung unseres Studiums unmittelbar aus.

In Zukunft wird sich das Zahnmedizinstudium also anders aufbauen als bisher. Die neuen Regelungen und damit auch die Neugliederung des Studiums gelten für Studierende, die sich erstmals im WS 2021 / 2022 einschreiben.

Hier ein Video zur Erklärung : https://www.youtube.com/watch?v=EbJoMBsu21k

Studierende, die am 31. Oktober 2021 sowohl die naturwissenschaftliche Vorprüfung (sog. Vorphysikum) als auch die zahnärztliche Vorprüfung (sog. Physikum) schon erfolgreich abgelegt haben, studieren weiterhin nach „alter“ ZApprO +Studienordnung.

Abweichendes gilt für bereits immatrikulierte Studierende, die bis zum 31. Oktober 2021 entweder das Vorphysikum bzw. das Physikum noch nicht erfolgreich abgelegt haben. Für diese Studierenden gilt, dass sie bis zum 30. April 2024 bzw. bis zum 30. April 2025 den vorklinischen Abschnitt nach „alter“ ZApprO + StuPO ablegen können. Für den weiteren Studienverlauf findet auf sie die neue ZApprO + Studienordnung Anwendung.

II. Neue Approbationsordnung
1. Semester

Modul 1: Physik

Physikalischen Grundlagen werden euch in der Physikvorlesung näher gebracht. Zudem müsst ihr ein Übungsseminar erfolgreich bestehen. Für das Seminar müsst ihr online gestellte Rechenaufgaben im Voraus vorbereiten und ankreuzen, welche dieser Aufgaben ihr im Seminar bereit seid, vorzurechnen. Im Seminar wird man euch ggf. auffordern, eine der angekreuzten Aufgaben an der Tafel vorzurechnen. Je nach Schwierigkeitsgrad darf man entweder seine Notizen mitnehmen oder man muss frei vorrechnen. Ist die Anzahl der erforderlichen Kreuzchen und die Anzahl der erforderlichen Vorrechenversuche erreicht, wird die erfolgreiche Teilnahme am Übungsseminar bescheinigt. Diese ist Voraussetzung für die Teilnahme am Physikpraktikum des nächsten Semesters. Studierende, die in Mathematik Nachholbedarf haben, können an freiwilligen Zusatzangeboten, wie dem Help-Desk oder dem Rechnen am Abend teilnehmen. Hier werden mathematische Grundlagen der Oberstufe anhand konkreter Beispielrechnungen vermittelt.

Modul 2: Chemie

Die Chemiegrundlagen werden euch in der Vorlesung vermittelt. Im Chemiepraktikum könnt ihr dann Chemieversuche selbst durchführen. Die Praktika beginnen mit einer mündlichen Abfrage, weshalb ihr euch gut vorbereiten solltet. Anschließend beginnt die Laborarbeit. Das Praktikum unterteilt sich in die Teilgebiete anorganische und organische Chemie, die jeweils mit einer Klausur abgeschlossen werden. Diese Praktikum findet Freitags nachmittags statt.

Lerntipps:

  • Altfragensammlungen und Aufgaben aus Praktikumsskript
  • Vorlesungsinhalte
  • Kochhefte Anorganik und Organik

Modul 4: Biologie

In diesem Semester werden euch besonders Grundlagen der Genetik vermittelt. Alle Wichtigen Infos zum Praktikum und der Vorlesung solltet ihr auf der Website des IBMB sowie im entsprechenden Ordner auf eCampus finden. Hier solltet ihr auch das Praktikumsskript finden, mit dem ihr die Praktikumstage vorbereiten und die Versuche durchführen sollt. Auch die zu nutzenden Instrumente und deren Benutzung werden hier erklärt. In der Vorlesung werden euch auch Literaturempfehlungen gegeben, zur Praktikumsvorbereitung eignet sich vor allem der Buselmaier, denn die zum Praktikumstag passenden Kapitel stehen hierfür im Skript.

An den jeweiligen Versuchstagen findet ihr euch im Versuchssaal in der Nussallee ein, manchmal müsst ihr etwas mitbringen, dies steht dann im Skript. An jedem Tag braucht ihr euren Baumwollkittel, die Versuchsanleitung und eure Testatkarte, die euch am ersten Tag ausgeteilt wird. Zu Beginn werden die Versuche sowie eventuell Änderungen in der Versuchsanleitung besprochen, gearbeitet wird in 2er-Gruppen. Am Ende des Praktikums gibt es ein Abtestat, in dem die Ergebnisse diskutiert werden.

Praktikum und Vorlesung schließen mit einer Single-Choice-Klausur ab.

Lerntipps:

  • Vorlesungsfolien !
  • Biologie für Mediziner, W. Buselmaier und J. Haussig
  • Endspurt Vorklinik Biologie, Thieme
  • Altklausuren

Modul 4: Kursus der makroskopischen Anatomie

Text folgt demnächst

Modul 8: Medizinische Terminologie

Im Kurs der medizinischen Terminologie wird euch ein Basiswortschatz lateinischer und griechischer Begriffe beigebracht sowie Grundregeln der lateinischen Grammatik. Das schafft eine Basis, mit der man sich später die Bedeutung vieler anatomischer Fachbegriffe gut herleiten kann. Der Kurs wird mit einer Multiple-Choice-Klausur abgeschlossen, für die die Vokabel – und Übungsbögen des Kurses, die Kursfolien und die Inhalte der Kurssitzungen relevant sind.

Lerntipps:

  • die Kurshandouts und Kursinhalte

Modul 9: Präventive Zahnheilkunde

Text folgt demnächst

Modul 10: Dentale Technologie

Dentale Technologie ist ein Kurs, der dem TPK gleichgesetzt werden kann, nur deutlich weniger behandelt. Das bezieht sich auf die Themen allgemein und auch der Zeitumfang bzw. wie oft z.B. Alginatabformungen geübt werden.
Es ist somit ein praktischer Kurs, in dem es um die Anfertigung von Arbeiten nach den Grundlagen der Zahntechnik geht. Um die technische Ausrüstung solltet ihr euch vor Kursbeginn rechtzeitig kümmern. Hierfür gibt es jedes Jahr eine Materialliste, an der ihr euch orientieren könnt. Es ist euch selbst überlassen, ob ihr das gesamte Kursmaterial vor Kursstart erwerbt oder im Verlauf des Kurses bedarfsweise einkauft bzw. mit anderen Kursteilnehmern teilt. Letzteres kann den Geldbeutel ein wenig entlasten.
Im Ablaufplan werden für jede Kursgruppe Zeiten festgelegt, in denen praktische Arbeiten in den Laborräumen angefertigt werden dürfen hierbei gibt es anders als bei TPK keine Abgaben, zum Ende eines Praktikumtages muss nur das Ergebnis vorgezeigt werden damit man eine Unterschrift für die Teilnahme bekommt. Bei Schwierigkeiten solltet ihr Euch unbedingt an Assistenzärzte, Tutoren (Studenten aus dem höheren Semester) bzw. Kursteilnehmer mit zahntechnischem Vorwissen wenden, damit ihr Fehler und Zeitverluste möglichst gering haltet.
In den vergangenen Jahren sind beispielsweise Alginatabformungen angefertigt, Gipsmodelle hergestellt, Klammern gebogen, Aufwachsen geübt und Gipsmodelle hergestellt worden.
Für die einzelnen Arbeitsschritte werden ihr in einer Begleitvorlesung fit gemacht. Euch werden einzelne Arbeitsschritte erklärt und Fehlerquellen genannt. Zudem gibt es ein Begleitskript, das ihr vor euren Kurszeiten studiert haben solltet, um an den Arbeitsplätzen möglichst effektiv und fehlerarm zu arbeiten.
In der Begleitvorlesung erhaltet ihr eine Einführung in den Aufbau des Kiefergelenks und die Artikulationslehre, die sich mit den Bewegungen des Unterkiefers auseinandersetzt.
Ist der Kurs erfolgreich abgelegt worden, muss noch die Abschlussprüfung bestanden werden. Diese ist rein schriftlichen.
Für den schriftlichen Teil ist das Wissen aus den Praktika mit den Begleitvorlesungen, der Dentale Technologie und der dort enthaltenen kfo Vorlesung relevant.

Lerntipps:

  • Zahnärztliche Propädeutik von K.M. Lehmann / E- Hellwig / H.-j. Wenz
  • Skript zu den Praktika
  • Vorlesungsmaterial
  • Altfragen
2. Semester

Modul 1: Physik – Praktikum

In diesem Semester wird das Wissen aus Vorlesung und Übungsseminar des letzten Semesters durch 10 experimentelle Aufgaben passend zum Gegenstandskatalog angewandt und vertieft. Es geht darum, die experimentelle naturwissenschaftliche Arbeitsweise zu üben, zu dokumentieren und auszuwerten. Auf das Praktikum sollte man sich im Voraus gut vorbereiten. Bevor die eigentliche Laborarbeit beginnt, wird nämlich das Hintergrundwissen jedes Versuchs durch eine mündliche Abfrage (sog. Antestat) bewertet. Notizen dürfen in den Laborräumen nicht benutzt werden. Nach dem Antestat wirst du mit deinem Versuchspartner mit Hilfe ausgelegter Anleitungsbögen die jeweiligen Versuche durchführen, Messungen in einem Protokoll festhalten, Berechnungen ausführen und die Ergebnisse und Fehlerquellen abschließend auswerten. In den letzten Semestern wurden Versuche zu Ohm’schen Widerständen, Masse & Dichtebestimmungen, zur Viskosität von Flüssigkeiten, zum Gasgesetz und zur spezifischen Wärmekapazität, zum Ultraschall, zur Beugung am Gitter und zum Prismenspektroskop, zu Wechselstromwiderständen und zum Schwingkreis sowie zur Röntgenstrahlung und Radioaktivität durchgeführt. Ist das Physikpraktikum erfolgreich abgeschlossen, erhält man die Zulassung zur Abschlussklausur, die aus 20 Fragen besteht und eine Vielzahl von Rechenaufgaben enthält, die ohne einen Taschenrechner gelöst werden müssen. Insgesamt ist es ein anspruchsvolles Praktikum, das man bei der Vorbereitung nicht unterschätzen sollte. Durch Verständnis ist hier mehr gewonnen als durch reines Auswendiglernen.

Lerntipps:

  • V. Harms – Physik für Mediziner und Pharmazeuten
  • Altfragen – diese findet ihr u.a. auf Kreuzmich

Modul 4: Biologie

Im zweiten Semester beschäftigt ihr euch mit Zellbiologie, Mikrobiologie und Embryologie. Wie im ersten Semester findet ihr alles zu Themen, Terminen, Versuchsort etc. auf der Website des IBMB sowie im eCampus-Ordner. Unter Zuhilfenahme des Skripts könnt ihr die Praktikumstage vorbereiten; es gibt am Ende wie gehabt ein Abtestat, in dem die Ergebnisse besprochen werden. Die Veranstaltung schließt wieder mit einer Single-Choice-Klausur über die gelernten Inhalte ab. Die gesamte Veranstaltung gilt als bestanden, wenn beide Teilklausuren erfolgreich absolviert wurden.Lerntipps:

  • Vorlesungsfolien !
  • Biologie für Mediziner, W. Buselmaier und J. Haussig
  • Endspurt Vorklinik Biologie, Thieme
  • Altklausuren

Modul 4: Biochemie (1. Teil)

In dieser Vorlesung werden euch die chemischen Reaktionen, die in lebenden Organismen ablaufen, nähergebracht und die Funktionen der einzelnen Biomoleküle vorgestellt. Schwerpunktmäßig beschäftigt ihr euch mit Proteinen, Aminosäuren, Kohlenhydraten und Lipiden, ihren Stoffwechselwegen und den dazugehörigen Enzymen. Zudem lernt ihr, woher die Energie für alle Lebensvorgänge im menschlichen Körper stammt sowie die Rolle der Biochemie bei typischen Erkrankungen.

Neben der Vorlesung finden im 2. Semester sechs Praktikumstage statt, an denen Versuche zu den Themen Puffer, Enzyme, Enzymkinetik, Aminosäuren, Zucker und Lipide behandelt werden. Jeder Praktikumstag beginnt mit einer Einführung, in der die durchzuführenden Versuche und das Grundlagenwissen zum jeweiligen Thema besprochen werden. Anschließend geht es an die Versuchsdurchführung und – auswertung. Zur Vorbereitung wird euch ein Praktikumsskript bereitgestellt.

Am Ende des Semesters wird der Semesterstoff im Multiple – Choice – Format abgeprüft.

Lerntipps:

  • Duale Reihe – Biochemie
  • Survival – Kit – Biochemie für den ersten Einstieg
  • Endspurt – Reihe Biochemie
  • Biochemie – Tutorium der studentischen Hilfskräfte des Instituts

Modul 6: Mikroskopische Anatomie (= Histologie)

Im zweiten Semester nehmen der Histologiekurs und die Anatomiebegleitvorlesung viel Zeit im Semesterplan ein. Gelehrt wird die Zellbiologie, die allgemeine Histologie, bei der unterschiedliche Gewebearten vorgestellt werden. Im weiteren Verlauf bespricht man die spezielle Histologie einzelner Organe bzw. Organsysteme. Im Mikroskopiersaal der Anatomie werden zwei Mal wöchentlich verschiedene Präparate am Mikroskop in Augenschein genommen und besprochen. Dies bereitet auf die zwei Klausuren vor, in denen man eine Differentialdiagnose für unbekannte Präparate stellen muss. Am Mikroskop soll also das unbekannte Gewebe erkannt und anhand typischer Leitmerkmale einem Organ zugeordnet werden. Zu den meisten Präparaten müssen zusätzliche Wissensfragen beantwortet werden. Themengebiete sind insbesondere, Oberflächenepithelien, Binde- und Stützgewebe, Muskel- und Nervengewebe, das Immunsystem und das lymphatische System, die Haut und exokrine Drüsen, Blut und Kreislauf, Verdauungstrakt, Respirationstrakt, Harnorgane, männliche und weibliche Geschlechtsorgane, die Plazenta und innersekretorische Drüsen, Elektronenmikroskopie und Sinnesorgane.

Lerntipps:

  • U. Welsch / W. Kummer / T. Deller – Histologie
  • R. Lüllmann – Rauch / E. Asan – Histologie
  • Digitale Mikroskopierdatenbank Smartzoom des anatomischen Instituts der Universität Bonn
3. Semester

Modul 3: Physiologie (1. Teil) / Physiologie für Zahnmediziner

Im dritten Semester geht es weiter mit dem 1. Teil der Physiologievorlesung. Die Themen dieses Semesters umfassen die Einführung in die Erregungsphysiologie, Synapsen, Skelettmuskel und glatter Muskel, Motorik, Kleinhirn & Basalganglien, Lernen & Gedächtnis, Herz, Kreislauf und Atmung.

Neben der Vorlesung findet dieses Semester das Physiologiepraktikum statt. Hierbei handelt es sich um 4 Praktikumstage, die manchmal gute 6 Stunden pro Praktikumstag in Anspruch nehmen können. Die Praktikumstage greifen die Vorlesungsthemen der Physiologievorlesung auf: Nerv, Muskel, Herz/Kreislauf und Atmung. Zu jedem Praktikumstag wird ein Skript hochgeladen, in dem die Aufgaben und Versuche für den jeweiligen Praktikumstag dargestellt werden. Das Hintergrundwissen zum jeweiligen Tag müsst ihr euch im Vorfeld selbst aneignen. Nach einer kurzen Einführung werden die Versuche durchgeführt, die Messeergebnisse festgehalten, Rechenaufgaben gelöst, Graphen erstellt und die Ergebnisse diskutiert.

Lerntipps:

  • Klinke-Silbernagel, Schmidt-Thews bzw. Deetjen-Speckmann – dicke Schinken, die das Wissen detailliert vermitteln
  • J. Huppelsberg J / K. Walter, C. Hick / A. Hick sowie die Endspurt-Reihe sind Kurzlehrbücher bzw. Skripten für einen schnellen Überblick
  • Physiologie-Tutorium der studentischen Hilfskräfte des Instituts
  • Altfragen – diese findet ihr u.a. auf Kreuzmich

Modul 4: Biochemie (2. Teil)

In 3. Semester setzt sich der 2. Teil der Biochemie fort. Der Ablauf entspricht dem des vorherigen Semesters: eine Vorlesung, ein Praktikum und eine Semesterabschlussklausur.

Die Vorlesung umfasst grob die Themen Hämatopoese, Häm-Synthese und – Abbau, das Thema Genetik aus biochemischer Perspektive, Gen – Technik und Gen – Diagnose, Proteinmodifizierung und intrazelluläre Sortierung, Endokrinologie, Immunologie, vesikulärer Transport und Sekretion.

Das Praktikum beschränkt sich auf 3-4 Termine, die genau wie im letzten Semester mit Hilfe des Praktikumsskripts vorbereitet werden. Dabei werden die Themen Genexpression, DNA-Diagnostik, Immunologie / Blut behandelt und der Umgang mit Biochemie-Datenbanken geschult.

Am Ende des Semesters wird der Semesterstoff im Multiple – Choice – Format abgeprüft.

Lerntipps:

  • Wie im 2. Semester

Modul 5: Anatomie mit Kursus der Makroskopischen Anatomie

Ebenfalls ein zeit – und lernintensives Fach im dritten Semester ist der Kurs der Makroskopischen Anatomie (sog. Präparierkurs) sowie die ihn begleitende Anatomievorlesung. Mit viel Disziplin lässt sich aber auch dieses Fach meistern.

Die Begleitvorlesung überschneidet sich zum Teil mit den Inhalten für die Humanmediziner (z.B. Themen zum Bewegungsapparat, die meisten Situsthemen sowie die Inhalte zum Kopf & Hals). Teilweise werden aber auch Sondervorlesungstermine für uns Zahnis angeboten, die bisher den Schädel und die Neuroanatomie betrafen. Welche Themen für die Zahnmediziner im Detail prüfungsrelevant sind, findet ihr im Stoffkatalog, der bei Smartzoom hochgeladen ist. Er eignet hervorragend als Leitfaden für die Vorbereitung auf die drei Testate zum Bewegungsapparat (BWA), Situs sowie Kopf & Hals. Das Wissen der Histologie sowie embryologische Bezüge werden als bekannt vorausgesetzt. Im Testat Kopf & Hals werden zudem die Grundlagen der deskriptiven Neuroanatomie abgeprüft (Näheres hierzu in der Beschreibung zum 5. Semester).

Im Präparierkurs werden die meisten von Euch, das erste Mal einen Körperspender zu sehen bekommen. Diese Menschen haben ihren Körper in den Dienst der Wissenschaft und Lehre gestellt. Für diese Möglichkeit gebührt Ihnen größter Respekt, denn dank ihrer Hilfe, haben wir die einzigartige Gelegenheit, am echten Körper zu lernen und das Privileg, wertvolle Erfahrungen außerhalb des Atlantenwissens zu sammeln.

Nach erster Überwindung staunt man schnell über die faszinierenden Dinge, die es am menschlichen Körper zu entdecken gibt. Insgesamt fühlt man sich im Präparierkurs gut betreut, was zum einen an den tollen Lehrangeboten bei Smartzoom liegt (dreiteilige Präparieranleitung, Bild – Präparate und Lehrvideos), zum anderen an den Tutoren, Assistenten und Professoren, die bei Fragen stets ein offenes Ohr haben und hilfsbereit sind. Beim enormen Lernaufwand seid ihr nicht auf Euch allein gestellt. So könnt ihr beispielsweise mit eurer Arbeitsgruppe, mit der ihr im Semester ohnehin dem gleichen Tisch zugeteilt seid, euch gegenseitig beim Lernen unterstützen und euch auf die einzelnen Kurstermine und Testate zusammen vorbereiten.

Lerntipps:

  • Smartzoom – Datenbank
  • Prometheus – Atlas – liegt als bewährtes Standardwerk auch im Präpariersaal aus
  • Duale Reihe – Anatomie
  • Taschenbuch Anatomie von D. Drenckhahn und J. Waschke
  • BASICS Anatomie – Leitungsbahnen
  • Altfragen für die Testatvorbereitung – fragt eure Tutoren nach aktuellen Altfragensammlungen

Modul 5: Neuroanatomie (1. Teil)

Auch, wenn in der Neuroanatomie keine Abschlussklausur geschrieben wird, so kommt es im Anatomietestat Kopf & Hals nicht selten vor, dass auch die deskriptive Neuroanatomie abgefragt wird. Im Präpariersaal liegen beispielsweise Frontalhirnschnitte aus, die man mit ihren wichtigsten Funktionen beschreiben und erläutern können sollte. Schwerpunktmäßige Themengebiete im Zusammenhang mit der deskriptiven Neuroanatomie sind dabei die Hirnhäute, die Liquorräume, die Blutversorgung des Gehirns, die Übersicht über das zentrale Nervensystem sowie einige ausgewählte Bahnsysteme. Details findest du wieder im Stoffkatalog, der online bei Smartzoom abrufbar ist. Da nur die absoluten Grundlagen im Kopf & Hals Testat abgeprüft werden, lässt sich mit vergleichsweise geringem Lernaufwand leicht punkten. Der Besuch der Neuroanatomievorlesung lohnt sich daher nicht nur mit Blick auf die Prüfungsvorbereitung.

Lerntipps:

  • Vorlesungsinhalte
  • Neuroanatomie Kapitel im Prometheus – Atlas
III. Alter Studienaufbau
1. Semester

Kurs der technischen Propädeutik (TPK)

Der TPK ist ein praktischer Kurs, in dem es um die Anfertigung von Arbeiten nach den Grundlagen der Zahntechnik geht. Um die technische Ausrüstung solltet ihr euch vor Kursbeginn rechtzeitig kümmern. Hierfür gibt es jedes Jahr eine Materialliste, an der ihr euch orientieren könnt. Es ist euch selbst überlassen, ob ihr das gesamte Kursmaterial vor Kursstart erwerbt oder im Verlauf des Kurses bedarfsweise einkauft bzw. mit anderen Kursteilnehmern teilt. Letzteres kann den Geldbeutel ein wenig entlasten.

Im Ablaufplan werden für jede Kursgruppe Zeiten festgelegt, in denen praktische Arbeiten in den Laborräumen angefertigt werden dürfen und Abgabetermine bestimmt, zu denen die Arbeiten für das Testat vorgezeigt werden müssen. Erst nach erlangtem Testat darf man den nächsten Arbeitsschritt ausführen. Bei Schwierigkeiten solltet ihr Euch unbedingt an Assistenzärzte, Tutoren (Studenten aus dem höheren Semester) bzw. Kursteilnehmer mit zahntechnischem Vorwissen wenden, damit ihr Fehler und Zeitverluste möglichst gering haltet.

In den vergangenen Jahren sind beispielsweise Alginatabformungen angefertigt, Gipsmodelle hergestellt, Klammern gebogen, Ober- und Unterkieferprothesen hergestellt, Prothesenbrüche repariert, Zähne aufgewachst und Vollgusskronen gegossen und bearbeitet worden.

Für die einzelnen Arbeitsschritte werden ihr in einer Begleitvorlesung fit gemacht. Euch werden einzelne Arbeitsschritte erklärt und Fehlerquellen genannt. Zudem gibt es ein Begleitskript, das ihr vor euren Kurszeiten studiert haben solltet, um an den Arbeitsplätzen möglichst effektiv und fehlerarm zu arbeiten.

Neben der TPK – Begleitvorlesung erhaltet ihr in einer weiteren Vorlesung vor allem eine Einführung in den Aufbau des Kiefergelenks und die Artikulationslehre, die sich mit den Bewegungen des Unterkiefers auseinandersetzt.

Ist der Kurs erfolgreich abgelegt worden, muss noch die Abschlussprüfung bestanden werden. Diese gliedert sich in einen schriftlichen Teil und einen praktischen Teil.

Für den schriftlichen Teil ist das Wissen aus der Werkstoffkundevorlesung, dem TPK und seinen Begleitvorlesungen relevant. Der praktische Teil besteht in der Regel aus einem Aufwachstestat unter Aufsicht und Zeitvorgaben sowie einem Zeichentestat, bei dem die Morphologie einzelner Zähne aus unterschiedlichen Ansichten und die charakteristischen Zahnmerkmalen relationsgetreu dargestellt werden müssen. Ggf. werden weitere praktische Prüfungen, wie das Zähnemodellieren mit Knetmasse abgenommen.

Lerntipps:

  • Zahnärztliche Propädeutik von K.M. Lehmann / E- Hellwig / H.-j. Wenz
  • TPK – Skript der Uni Bonn
  • Vorlesungsmaterial

Werkstoffkunde (1. Teil)

Die Werkstoffkundevorlesung ist eine Vorlesung, die den TPK sinnvoll begleitet. Sie vermittelt Grundlagen der zahnärztlichen Werkstoffkunde und hilft dabei, den richtigen Umgang mit Dentalwerkstoffen im TPK theoretisch zu erlernen. Im Wintersemester konzertiert sich der Stoffumfang insbesondere auf Abformwerk- und Modellwerkstoffe, Einbettmassen und die Einführung in Metalle und Legierungen. Man lernt beispielsweise die Zusammensetzungen verschiedener Gipsklassen kennen, die Unterschiede der Materialeigenschaften von Alginat, Silikon bzw. Hydrokolloiden und erhält Tipps, wie man die Werkstoffe richtig verarbeitet.

Die Inhalte der Werkstoffkundevorlesungen werden in einer Semesterabschlussklausur zusammen mit dem Wissen aus dem TPK und den ihn begleitenden Vorlesungen abgeprüft.

Lerntipps:

  • Vorlesungsinhalte
  • Bücher: Taschenbuch der zahnärztlichen Werkstoffkunde von R. Marxkors / H. Meiners / J. Geis – Gerstdorf – Kurzlehrbuch für den schnellen Überblick,
  • Werkstoffkundeskripte der Universität Marburg

Physik (1. Teil)

Physikalischen Grundlagen werden euch in der Physikvorlesung näher gebracht. Zudem müsst ihr ein Übungsseminar erfolgreich bestehen. Für das Seminar müsst ihr online gestellte Rechenaufgaben im Voraus vorbereiten und ankreuzen, welche dieser Aufgaben ihr im Seminar bereit seid, vorzurechnen. Im Seminar wird man euch ggf. auffordern, eine der angekreuzten Aufgaben an der Tafel vorzurechnen. Je nach Schwierigkeitsgrad darf man entweder seine Notizen mitnehmen oder man muss frei vorrechnen. Ist die Anzahl der erforderlichen Kreuzchen und die Anzahl der erforderlichen Vorrechenversuche erreicht, wird die erfolgreiche Teilnahme am Übungsseminar bescheinigt. Diese ist Voraussetzung für die Teilnahme am Physikpraktikum des nächsten Semesters. Studierende, die in Mathematik Nachholbedarf haben, können an freiwilligen Zusatzangeboten, wie dem Help-Desk oder dem Rechnen am Abend teilnehmen. Hier werden mathematische Grundlagen der Oberstufe anhand konkreter Beispielrechnungen vermittelt.

Zoologie

Die Vorlesung Zoologie findet wöchentlich ein Mal statt. In diesem Fach schreibt ihr keine Klausur, die Vorlesungsinhalte werden jedoch im Vorphysikum geprüft.

Lerntipps:

  • Auxilium Repetitorium – Zoologie

Chemie

Die Chemiegrundlagen werden euch in der Vorlesung vermittelt. Im Chemiepraktikum könnt ihr dann Chemieversuche selbst durchführen. Die Praktika beginnen mit einer mündlichen Abfrage, weshalb ihr euch gut vorbereiten solltet. Anschließend beginnt die Laborarbeit. Das Praktikum unterteilt sich in die Teilgebiete anorganische und organische Chemie, die jeweils mit einer Klausur abgeschlossen werden. Diese Praktikum findet Freitags nachmittags nach dem Tpk statt.

Lerntipps:

  • Altfragensammlungen und Aufgaben aus Praktikumsskript
  • Vorlesungsinhalte
  • Kochhefte Anorganik und Organik
2. Semester

Physik – Praktikum

In diesem Semester wird das Wissen aus Vorlesung und Übungsseminar des letzten Semesters durch 10 experimentelle Aufgaben passend zum Gegenstandskatalog angewandt und vertieft. Es geht darum, die experimentelle naturwissenschaftliche Arbeitsweise zu üben, zu dokumentieren und auszuwerten. Auf das Praktikum sollte man sich im Voraus gut vorbereiten. Bevor die eigentliche Laborarbeit beginnt, wird nämlich das Hintergrundwissen jedes Versuchs durch eine mündliche Abfrage (sog. Antestat) bewertet. Notizen dürfen in den Laborräumen nicht benutzt werden. Nach dem Antestat wirst du mit deinem Versuchspartner mit Hilfe ausgelegter Anleitungsbögen die jeweiligen Versuche durchführen, Messungen in einem Protokoll festhalten, Berechnungen ausführen und die Ergebnisse und Fehlerquellen abschließend auswerten. In den letzten Semestern wurden Versuche zu Ohm’schen Widerständen, Masse & Dichtebestimmungen, zur Viskosität von Flüssigkeiten, zum Gasgesetz und zur spezifischen Wärmekapazität, zum Ultraschall, zur Beugung am Gitter und zum Prismenspektroskop, zu Wechselstromwiderständen und zum Schwingkreis sowie zur Röntgenstrahlung und Radioaktivität durchgeführt. Ist das Physikpraktikum erfolgreich abgeschlossen, erhält man die Zulassung zur Abschlussklausur, die aus 20 Fragen besteht und eine Vielzahl von Rechenaufgaben enthält, die ohne einen Taschenrechner gelöst werden müssen. Insgesamt ist es ein anspruchsvolles Praktikum, das man bei der Vorbereitung nicht unterschätzen sollte. Durch Verständnis ist hier mehr gewonnen als durch reines Auswendiglernen.

Lerntipps:

  • V. Harms – Physik für Mediziner und Pharmazeuten
  • Altfragen – diese findet ihr u.a. auf Kreuzmich

Medizinische Terminologie

Im Kurs der medizinischen Terminologie wird euch ein Basiswortschatz lateinischer und griechischer Begriffe beigebracht sowie Grundregeln der lateinischen Grammatik. Das schafft eine Basis, mit der man sich später die Bedeutung vieler anatomischer Fachbegriffe gut herleiten kann. Der Kurs wird mit einer Multiple-Choice-Klausur abgeschlossen, für die die Vokabel – und Übungsbögen des Kurses, die Kursfolien und die Inhalte der Kurssitzungen relevant sind.

Lerntipps:

  • die Kurshandouts und Kursinhalte

Physiologie (2. Teil)

Im zweiten Semester beginnt für die Zahnmedizinstudenten der 2. Teil der Vorlesung Physiologie. Die Physiologie ist ein Fach, das sich mit der Arbeitsweise von Zellen, Organen und Organsystemen unseres Körpers beschäftigt. Es werden Kenntnisse zu unseren normalen Körperfunktionen vermittelt und somit z.B. Grundlagen für die Pathophysiologie im fortschreitenden Studium gelegt, in der es um das Erkennen der Abweichungen von Normalfunktionen und ihre Wiederherstellung geht.

Themengebiete der Vorlesung sind: Niere, Wasserhaushalt, Gastrointestinaltrakt, Säure-Basen-Haushalt, Allgemeine Sinnesphysiologie, Thermoregulation, Sehsinn, Hörsinn, Geruch und Geschmack, Schmerz, Gleichgewichtssinn, vegetatives Nervensystem, EEG, evozierte Potentiale, Schlaf und Hormone.

Es empfiehlt sich die Vorlesung zu besuchen, da im nächsten Semester sowohl im Praktikum als auch in der Abschlussklausur die Vorlesungsthemen dieses Semester vorausgesetzt werden.

Lerntipps:

  • Klinke-Silbernagel, Schmidt-Thews bzw. Deetjen-Speckmann – dicke Schinken, die das Wissen detailliert vermitteln
  • J. Huppelsberg J / K. Walter, C. Hick / A. Hick sowie die Endspurt-Reihe sind Kurzlehrbücher bzw. Skripten für einen schnellen Überblick

Anatomie mit Kursus der mikroskopischen Anatomie (= Histologie)

Im zweiten Semester nehmen der Histologiekurs und die Anatomiebegleitvorlesung viel Zeit im Semesterplan ein. Gelehrt wird die Zellbiologie, die allgemeine Histologie, bei der unterschiedliche Gewebearten vorgestellt werden. Im weiteren Verlauf bespricht man die spezielle Histologie einzelner Organe bzw. Organsysteme. Im Mikroskopiersaal der Anatomie werden zwei Mal wöchentlich verschiedene Präparate am Mikroskop in Augenschein genommen und besprochen. Dies bereitet auf die zwei Klausuren vor, in denen man eine Differentialdiagnose für unbekannte Präparate stellen muss. Am Mikroskop soll also das unbekannte Gewebe erkannt und anhand typischer Leitmerkmale einem Organ zugeordnet werden. Zu den meisten Präparaten müssen zusätzliche Wissensfragen beantwortet werden. Themengebiete sind insbesondere, Oberflächenepithelien, Binde- und Stützgewebe, Muskel- und Nervengewebe, das Immunsystem und das lymphatische System, die Haut und exokrine Drüsen, Blut und Kreislauf, Verdauungstrakt, Respirationstrakt, Harnorgane, männliche und weibliche Geschlechtsorgane, die Plazenta und innersekretorische Drüsen, Elektronenmikroskopie und Sinnesorgane.

Lerntipps:

  • U. Welsch / W. Kummer / T. Deller – Histologie
  • R. Lüllmann – Rauch / E. Asan – Histologie
  • Digitale Mikroskopierdatenbank Smartzoom des anatomischen Instituts der Universität Bonn

NATURWISSENSCHAFTLICHE VORPRÜFUNG = VORPHYSIKUM

Nach den ersten zwei Semestern wird die erste staatliche Prüfung, die naturwissenschaftliche Vorprüfung in den Fächern Physik, Chemie und Zoologie abgelegt. In einer Gruppe aus meistens vier Prüflingen wird an drei verschiedenen Tagen jeweils ein Fach mündlich geprüft. Die Prüfungsform ist unterschiedlich: mal als Vortrag, mal als Frage – Antwort- Runde, mal als Gespräch. Achtet unbedingt darauf, die Basis – Anmeldefrist für das Vorphysikum nicht zu verpassen. Auskünfte zu den Anmeldefristen erhaltet ihr beim Prüfungssekretariat Zahnmedizin. Zur Vorbereitung auf die naturwissenschaftliche Vorprüfung könnt ihr auf eine Sammlung von Altprotokolle (sog. Löffel) zurückgreifen, die von der Fachschaft Zahnmedizin verwaltet wird. Für den Zugriff auf die Löffel verweisen wir auf https://fszmed.uni-bonn.de/vorphysikum/ . Dort findet ihr Erläuterungen und FAQ zu weiteren Schritten und Anmeldefristen, um Zugriff auf die Löffel zu erhalten. Informiert euch bitte rechtzeitig.

3. Semester

Physiologie (1. Teil) / Physiologie für Zahnmediziner

Im dritten Semester geht es weiter mit dem 1. Teil der Physiologievorlesung. Die Themen dieses Semesters umfassen die Einführung in die Erregungsphysiologie, Synapsen, Skelettmuskel und glatter Muskel, Motorik, Kleinhirn & Basalganglien, Lernen & Gedächtnis, Herz, Kreislauf und Atmung.

Neben der Vorlesung findet dieses Semester das Physiologiepraktikum statt. Hierbei handelt es sich um 12 Praktikumstage, die manchmal gute 6 Stunden pro Praktikumstag in Anspruch nehmen können. Die Praktikumstage greifen alle Vorlesungsthemen der Physiologievorlesung auf: Blut 1 & 2, Säure-Basen-Haushalt / Niere, Nerv, Muskel, Reflexe, Allgemeine Sinne, Gesichts- und Hörsinn, Herz, EKG, Kreislauf und Atmung. Zu jedem Praktikumstag wird ein Skript hochgeladen, in dem die Aufgaben und Versuche für den jeweiligen Praktikumstag dargestellt werden. Das Hintergrundwissen zum jeweiligen Tag müsst ihr euch im Vorfeld selbst aneignen. Nach einer kurzen Einführung werden die Versuche durchgeführt, die Messeergebnisse festgehalten, Rechenaufgaben gelöst, Graphen erstellt und die Ergebnisse diskutiert.

Am Ende des Semesters und nach erfolgreich bescheinigter Praktikumsteilnahme wird eine Abschlussklausur im Multiple- Choice -Format geschrieben. Es handelt sich um 42 Fragen, einer Mischung aus Rechen-, Wissens – bzw. Verständnisaufgaben, die vor allem auf den Praktikumsinhalten und den Themen der Hauptvorlesung basieren. In der Regel ist die Prüfung bestanden, wenn man mindestens 60 % der maximal erreichbaren Punktzahl erhält, meistens wird die Bestehungsgrenze aus 50% gesenkt.

Lerntipps:

  • Physiologie-Tutorium der studentischen Hilfskräfte des Instituts
  • Altfragen – diese findet ihr u.a. auf Kreuzmich
  • Wie zweite Semester

Anatomie mit Kursus der Makroskopischen Anatomie

Ebenfalls ein zeit – und lernintensives Fach im dritten Semester ist der Kurs der Makroskopischen Anatomie (sog. Präparierkurs) sowie die ihn begleitende Anatomievorlesung. Mit viel Disziplin lässt sich aber auch dieses Fach meistern.

Die Begleitvorlesung überschneidet sich zum Teil mit den Inhalten für die Humanmediziner (z.B. Themen zum Bewegungsapparat, die meisten Situsthemen sowie die Inhalte zum Kopf & Hals). Teilweise werden aber auch Sondervorlesungstermine für uns Zahnis angeboten, die bisher den Schädel und die Neuroanatomie betrafen. Welche Themen für die Zahnmediziner im Detail prüfungsrelevant sind, findet ihr im Stoffkatalog, der bei Smartzoom hochgeladen ist. Er eignet hervorragend als Leitfaden für die Vorbereitung auf die drei Testate zum Bewegungsapparat (BWA), Situs sowie Kopf & Hals. Das Wissen der Histologie sowie embryologische Bezüge werden als bekannt vorausgesetzt. Im Testat Kopf & Hals werden zudem die Grundlagen der deskriptiven Neuroanatomie abgeprüft (Näheres hierzu in der Beschreibung zum 5. Semester).

Im Präparierkurs werden die meisten von Euch, das erste Mal einen Körperspender zu sehen bekommen. Diese Menschen haben ihren Körper in den Dienst der Wissenschaft und Lehre gestellt. Für diese Möglichkeit gebührt Ihnen größter Respekt, denn dank ihrer Hilfe, haben wir die einzigartige Gelegenheit, am echten Körper zu lernen und das Privileg, wertvolle Erfahrungen außerhalb des Atlantenwissens zu sammeln.

Nach erster Überwindung staunt man schnell über die faszinierenden Dinge, die es am menschlichen Körper zu entdecken gibt. Insgesamt fühlt man sich im Präparierkurs gut betreut, was zum einen an den tollen Lehrangeboten bei Smartzoom liegt (dreiteilige Präparieranleitung, Bild – Präparate und Lehrvideos), zum anderen an den Tutoren, Assistenten und Professoren, die bei Fragen stets ein offenes Ohr haben und hilfsbereit sind. Beim enormen Lernaufwand seid ihr nicht auf Euch allein gestellt. So könnt ihr beispielsweise mit eurer Arbeitsgruppe, mit der ihr im Semester ohnehin dem gleichen Tisch zugeteilt seid, euch gegenseitig beim Lernen unterstützen und euch auf die einzelnen Kurstermine und Testate zusammen vorbereiten.

Lerntipps:

  • Smartzoom – Datenbank
  • Prometheus – Atlas – liegt als bewährtes Standardwerk auch im Präpariersaal aus
  • Duale Reihe – Anatomie
  • Taschenbuch Anatomie von D. Drenckhahn und J. Waschke
  • BASICS Anatomie – Leitungsbahnen
  • Altfragen für die Testatvorbereitung – fragt eure Tutoren nach aktuellen Altfragensammlungen
4. Semester

Werkstoffkunde (2. Teil)

Auch im 4. Semester ist der zweite Teil der Werkstoffkundevorlesung wegbegleitend für den Phantomkurs. Wieder geht es darum, die praktischen Arbeitsschritte in den Phantomkursen aus dem Blickwinkel der Materialkunde besser zu verstehen. Zum Teil werden Inhalte aus dem ersten Semester wiederholt, zum Teil werden Themen behandelt, die für die Phantomkurse eine stärkere Bedeutung haben, so z.B. Kunststoffe, Prothesenmaterial und Polymerisationsverfahren, die Herstellung von Sägeschnittmodellen, Verblendmaterialien oder Zemente.

Die Inhalte der Vorlesung sind Thema der Semesterabschlussklausuren und werden im Physikum vorausgesetzt.

Lerntipps:

  • Wie erstes Semester

Rekonstruktive Zahnmedizin ( siehe Phantomkurs I, II)

Phantomkurs I und Phantomkurs II (letzterer in vorlesungsfreier Zeit)

Im vierten Semester erwarten euch weiterere schweißtreibende Vorklinikkurse, die Phantomkurse I und II. Hier wird zum ersten Mal Behandlungsbezug zu einem Phantom-Patienten hergestellt und von euch Verhalten wie am echten Patienten erwartet. D.h. z.B. am Patienten wird mit Handschuhen gearbeitet; der Arbeitsplatz muss den hygienischen Standards entsprechen; alle Arbeiten, die in der Mundhöhle eines echten Patienten durchzuführt worden wären, sind auch an der Patientensimulation in der Mundhöhle anzufertigen. Schummeleien, z.B. durch Herausnahme der Zahnmodelle oder das Präparieren außerhalb der Mundhöhle oder ohne Wasserkühlung kann das vorzeitige Ende des Kurses bedeuten, schließlich sind dies Behandlungsfehler, die am echten Patienten ebenfalls nicht hinnehmbar wären.

Um einen der Kursplätze im Phantomkurs I zu ergattern, muss zunächst die erste Hürde der Eingangsklausur genommen werden. Es hat sich bewährt, sich mit dem Wissen des TPK-Semesters, den ein- bis zweiwöchigen Inhalten der Einführungsvorlesung vor der Eingangsklausur und den Altfragensammlungen bzw.- skripten auf die Klausur vorzubereiten.

Der Kurs läuft nach dem gleichen Prinzip wie der TPK ab. Es gibt Kurszeiten zum Arbeiten und Abgabetermine, zu denen die jeweiligen Arbeitsproben für ein Testat vorzuzeigen sind.

Für beide Phantomkurse gibt es wieder ein Begleitskript und eine Begleitvorlesung, in der einzelne Arbeitsschritte und Fehlerquellen näher erläutert werden. Zu den als bekannt vorausgesetzten Kenntnissen aus dem TPK kommen in den Phantomkursen beispielsweise folgende Arbeiten hinzu: Herstellung einer Tiefziehschiene, Zahnpräparationen für eine Vollgusskrone und eine Brücke, das Anfertigen von Provisorien, Korrektur- und Doppelmischabformungen mit Silikon, die Herstellung unterschiedlicher Sägeschnittmodelle (Zeiser und Pindex), Umgang mit dem Artikulator, Herstellung einer teilweise verblendeten Brücke sowie die Herstellung einer Totalprothese.

In der Vorlesung zur rekonstruktiven Zahnmedizin werden zudem die Prinzipien der Okklusion vertieft, indem die Okklusalflächen der Zähne und ihre Kontaktpunkte in statischer Okklusion wiederholt und die dynamische Okklusion neu thematisiert wird. Es werden Okklusionskonzepte vorgestellt, die Vor- und Nachteile verschiedener Okklusionsformen diskutiert und Einschleifregeln erklärt, die im Phantomkurs eigenständig umgesetzt werden müssen.

Am Ende der Phantomkurse finden Abschlussklausuren statt, die sich in einen schriftlichen und praktischen Teil aufteilen. Der schriftliche Teil setzt das bisher erlernte Gesamtwissen aus allen praktischen Kursen und den Begleitvorlesungen voraus. Die praktischen Prüfungen bestanden in den letzten Jahren darin, unter Zeitvorgabe und Aufsicht eine Brückenpräparation durchzuführen und eine Brückenaufwachsübung erfolgreich zu bestehen.

Lerntipps:

  • Zahnärztliche Propädeutik von K.M. Lehmann / E- Hellwig / H.-j. Wenz
  • Phantom – Skript der Uni Bonn
  • Vorlesungsmaterial und Altfragensammlungen / – skripte

Neuroanatomie (1. Teil)

Die Neuroanatomie wird in unserem Stundenplan etwas unglücklich platziert, denn der erste Teil der Neuroanatomievorlesung stellt simpel ausgedrückt eine Rekapitulation sowie Vertiefung der Inhalte der Neuroanatomievorlesung Teil 2 des 5. Semesters dar. Da bereits im dritten Semester, die deskriptive Neuroanatomie als Teil der makroskopischen Anatomie abgeprüft wird, empfiehlt es sich, im dritten Semester die Neuroanatomievorlesung Teil 2 aus dem 5. Semester vorzuziehen. Im Sommersemester kann so der vertiefenden Neuroanatomievorlesung besser gefolgt werden. Ehrlicherweise wird man zugeben müssen, dass die wenigsten Zahnis diese Vorlesung besuchen. Da man keine separate Prüfung im Fach Neuroanatomie ablegen muss und das Semester wegen der übrigen Fächer ohnehin schon gut ausgefüllt ist, dürfte diese Vorlesung allenfalls besonders interessierte Zahnis anlocken.

Biochemie (1. Teil)

Die Biochemievorlesung für die Zahnmedizinstudenten startet im 4. Semester. In dieser Vorlesung werden euch die chemischen Reaktionen, die in lebenden Organismen ablaufen, nähergebracht und die Funktionen der einzelnen Biomoleküle vorgestellt. Schwerpunktmäßig beschäftigt ihr euch mit Proteinen, Aminosäuren, Kohlenhydraten und Lipiden, ihren Stoffwechselwegen und den dazugehörigen Enzymen. Zudem lernt ihr, woher die Energie für alle Lebensvorgänge im menschlichen Körper stammt sowie die Rolle der Biochemie bei typischen Erkrankungen.

Neben der Vorlesung finden im 4. Semester sechs Praktikumstage statt, an denen Versuche zu den Themen Puffer, Enzyme, Enzymkinetik, Aminosäuren, Zucker und Lipide behandelt werden. Jeder Praktikumstag beginnt mit einer Einführung, in der die durchzuführenden Versuche und das Grundlagenwissen zum jeweiligen Thema besprochen werden. Anschließend geht es an die Versuchsdurchführung und – auswertung. Zur Vorbereitung wird euch ein Praktikumsskript bereitgestellt.

Am Ende des Semesters wird der Semesterstoff im Multiple – Choice – Format abgeprüft.

Lerntipps:

  • Duale Reihe – Biochemie
  • Survival – Kit – Biochemie für den ersten Einstieg
  • Endspurt – Reihe Biochemie
  • Biochemie – Tutorium der studentischen Hilfskräfte des Instituts
5. Semester

Neuroanatomie (2. Teil)

Auch, wenn in der Neuroanatomie keine Abschlussklausur geschrieben wird, so kommt es im Anatomietestat Kopf & Hals nicht selten vor, dass auch die deskriptive Neuroanatomie abgefragt wird. Im Präpariersaal liegen beispielsweise Frontalhirnschnitte aus, die man mit ihren wichtigsten Funktionen beschreiben und erläutern können sollte. Schwerpunktmäßige Themengebiete im Zusammenhang mit der deskriptiven Neuroanatomie sind dabei die Hirnhäute, die Liquorräume, die Blutversorgung des Gehirns, die Übersicht über das zentrale Nervensystem sowie einige ausgewählte Bahnsysteme. Details findest du wieder im Stoffkatalog, der online bei Smartzoom abrufbar ist. Da nur die absoluten Grundlagen im Kopf & Hals Testat abgeprüft werden, lässt sich mit vergleichsweise geringem Lernaufwand leicht punkten. Der Besuch der Neuroanatomievorlesung lohnt sich daher nicht nur mit Blick auf die Prüfungsvorbereitung.

Lerntipps:

  • Vorlesungsinhalte
  • Neuroanatomie Kapitel im Prometheus – Atlas

Biochemie (2. Teil)

In 5. Semester setzt sich der 2. Teil der Biochemie fort. Der Ablauf entspricht dem des vorherigen Semesters: eine Vorlesung, ein Praktikum und eine Semesterabschlussklausur.

Die Vorlesung umfasst grob die Themen Hämatopoese, Häm-Synthese und – Abbau, das Thema Genetik aus biochemischer Perspektive, Gen – Technik und Gen – Diagnose, Proteinmodifizierung und intrazelluläre Sortierung, Endokrinologie, Immunologie, vesikulärer Transport und Sekretion.

Das Praktikum beschränkt sich auf 3-4 Termine, die genau wie im letzten Semester mit Hilfe des Praktikumsskripts vorbereitet werden. Dabei werden die Themen Genexpression, DNA-Diagnostik, Immunologie / Blut behandelt und der Umgang mit Biochemie-Datenbanken geschult.

Am Ende des Semesters wird der Semesterstoff im Multiple – Choice – Format abgeprüft.

Lerntipps:

  • Wie viertes Semester

ZAHNÄRZTLICHE VORPRÜFUNG = PHYSIKUM

Nach den 5 Semestern der Vorklinik wird die zweite staatliche Prüfung, das Physikum in den Fächern Anatomie, Physiologie, Biochemie und Werkstoffkunde abgelegt. In einer Gruppe aus meistens vier Prüflingen wird an 7 Werktagen die Arbeiten aus dem Phantomkursen (Brücke, Krone, Totalprothese) hergestellt mit mündlicher Prüfung und dann eine Woche später an an drei hintererinander folgenden Tagen jeweils ein Fach mündlich geprüft. Die Prüfungsform ist unterschiedlich: mal als Vortrag, mal als Frage – Antwort- Runde, mal als Gespräch. Achtet unbedingt darauf, die Basis – Anmeldefrist für das Physikum nicht zu verpassen. Auskünfte zu den Anmeldefristen erhaltet ihr beim Prüfungssekretariat Zahnmedizin. Zur Vorbereitung auf das Physikum könnt ihr auf eine Sammlung von Altprotokolle (sog. Löffel) zurückgreifen, die von der Fachschaft Zahnmedizin verwaltet wird. Für den Zugriff auf die Löffel verweisen wir auf https://fszmed.uni-bonn.de/physikum/ . Dort findet ihr Erläuterungen und FAQ zu weiteren Schritten und Anmeldefristen, um Zugriff auf die Löffel zu erhalten. Informiert euch bitte rechtzeitig.

Klinik
1. klinisches Semester

Vorlesung Zahnerhaltungskunde

  • über 2 Semester 
  • 2x / Woche 
  • ohne Anwesenheitspflicht 
  • ohne Klausur, jedoch sehr wichtig für die Eingangsklausur des 1.1

Phantomkurs der Zahnerhaltungskunde (einschl. Kurs der Propädeutik der oralen Präventivmedizin und der Parodontologie) 

  • Inhalt: Grundlagen der klinischen Abläufe 
  • 1 1/2 Tage / Woche
  • 3 Klausuren (1. Klausur in der ersten Vorlesungswoche)
  • Falls man keinen Platz im Kurs erhält, kann man KFO-Technik und KFO-Einführung belegen

Einführung in die Zahnheilkunde

  • Inhalt: Begleitendes Seminar für den Phantom 3
  • 3 x / Woche 
  • sehr wichtig für die 3 Klausuren des Phantom 3 

Vorlesung der Zahnersatzkunde

  • über 2 Semester
  • wöchentliche Vorlesung
  • ohne Anwesenheitspflicht
  • ohne Klausur, jedoch sehr wichtig für die Eingangsklausur des 1.1

Radiologischer Kurs mit besonderer Berücksichtigung des Strahlenschutzes

  • Wöchentliche Vorlesung + Praktikum in der vorlesungsfreien Zeit 
  • praktische und theoretische Erfolgskontrolle
  • Nach bestandenen Prüfungen besitzt man die Fachkunde im Strahlenschutz und erhält das Testathefts für Rö-Aufnahmen und Befundungen (für die Sachkunde)

 Klinik und Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten I (als Auskultant)

  • über 4 Semester Vorlesung 2x / Woche (in der Zeit des AD): Examenssemester stellen Fälle aus der Chirurgie und MKG vor

Zahnärztlich-chirurgische Poliklinik als Auskultant (alias Spritzenkurs)

  • wöchentliche Vorlesung + anschließender Praktikumstag (legen einer Leitungsanästhesie) 

Geschichte der Medizin unter Berücksichtigung der Zahnheilkunde

  • Vorlesungen ca. 5 mal nach Ankündigung 
  • ohne Anwesenheitspflicht

Pharmakologie und Toxikologie inkl. Rezeptierkurs

  • über 2 Semester 
  • Seminar 1x / Woche 
  • pro Semester eine Klausur am Ende (Wissensabfrage sowie eigenständig rezeptieren) 

Hygiene für Zahnmediziner

  • wöchentliche Vorlesung 
  • Klausur, die zeitlich früher terminiert ist als die restlichen Klausuren des Semesters

Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten (WS)

  • einwöchiges Praktikum in der vorlesungsfreien Zeit 
  • ohne Klausur 

Medizinische Mikrobiologie für Zahnmediziner (WS)

  • einwöchiges Praktikum in der vorlesungsfreien Zeit
  • Klausur eine Woche später
2. klinisches Semester

Kurs und Poliklinik der Zahnerhaltungskunde I im Rahmen des Integrierten Zahnärztlichen Studentenkurses I (einschl. Präventive Zahnheilkunde, Kinderzahnheilkunde und Parodontologie)

  • Kurs 1.1 Patientenbehandlung mit Kojenpartner aus dem 1.2 Semester
  • Eingangsklausur (eine Kons, eine Prothetische Klausur und ein Eingangspräperieren)

Medizinische Mikrobiologie für Zahnmediziner (WS)

  • s.o. 

Spezielle Pathologie für Zahnmediziner (WS)

Allgemeine Pathologie für Zahnmediziner (WS)

Pathologisch-histologischer Kurs für Zahnmediziner (WS)

  • diese 3 Fächer sind eigentlich ein Fach
  • wöchentlicher Vorlesung + Praktika (während Corona wöchentliche Lernerfolgskontrollen) 
  • Klausur inklusive Präparate erkennen

Klinik und Poliklinik der Haut und Geschlechtskrankheiten mit besonderer Berücksichtigung der Mundkrankheiten für Zahnmediziner (SS)

  • vor Corona: wöchentliche Vorlesung

Dermatologie als Praktikant (SS)

  • vor Corona: anschließendes Praktikum am Tag der jeweiligen Vorlesung
  • ohne Klausur

Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten (WS)

  • s.o. 

Pharmakologie und Toxikologie inkl. Rezeptierkurs 

  • s.o. 

Vorlesung Zahnerhaltungskunde

  • s.o.

Einführung in die Kieferorthopädie

  • Vorlesung 1x / Woche 
  • ohne Anwesenheitspflicht
  • ohne Klausur, jedoch sehr wichtig für die Klausuren des KFO-Technik Kurses

Kurs der Kieferorthopädischen Technik

  • 1x / Woche Seminar
  • 5 praktische kieferorthopädische Arbeiten mit Zwischentestaten
  • Klausur am Ende des Semsters mit Biegetestat (vor Corona 3 Klausuren)

Vorlesung der Zahnersatzkunde

  • s.o. 

Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten

  • Alias Ringvorlesung
  • im SS = Promotionsveranstaltung (Vorrausstezung für Promotion), Anmeldung über Basis und zusätzlich nochmalige Anmeldung über das Promotionsbüro), nach Ankündigung ca. 5 x / Semester, anwesenheitspflichtig

Klinik und Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten II (als Praktikant) 

  • s.o. 

Spritzenkurs 

  • Anmeldung erfolgt nicht über Basis
  • einwöchige Famulatur in der Chirurgie (Anästhesieren und Zähne extrahieren) 

Kursus der klinisch-chemischen und hämatologischen Untersuchungsmethoden (möglich)

  • einwöchiges Praktikum in der vorlesungsfreien Zeit 
  • Klausur am Freitag der Praktikumswoche
3. klinisches Semester

Spezielle Pathologie für Zahnmediziner (WS)

Allgemeine Pathologie für Zahnmediziner (WS)

Pathologisch-histologischer Kurs für Zahnmediziner (WS)

  • s.o. 

Klinik und Poliklinik der Haut und Geschlechtskrankheiten mit besonderer Berücksichtigung der Mundkrankheiten für Zahnmediziner (SS)

  • s.o. 

Dermatologie als Praktikant (SS)

  • s.o. 

Medizinische Mikrobiologie für Zahnmediziner (WS)

  • s.o.

Kurs und Poliklinik der Zahnersatzkunde I im Rahmen des Integrierten Zahnärztlichen Studentenkurses

  • Kurs 1.2 Patientenbehandlung mit Kojenpartner aus dem 1.1 Semester
  • Klausur in der Mitte des Semesters

Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten

  • s.o. 

Kursus der klinisch-chemischen und hämatologischen Untersuchungsmethoden (möglich)

  • s.o. 

Operationskurs 1

  • Abläufe der Operationssäle
  • wöchentliche Vorlesung 
  • einwöchige Famulatur
  • Klausur am Ende des Semesters

Kurs der kieferorthopädischen Behandlung 1

  • wöchentliches Seminar
  • einwöchige Famulatur (Fertigung einer kieferorthopädischen Arbeit) 
  • Klausur am Ende des Semesters

Kieferorthopädie Vorlesung

  • über 2 Semester 
  • 2x / Woche 
  • ohne Anwesenheitspflicht 
  • ohne Klausur, jedoch sehr wichtig für die Klausuren in KFO 1 und 2

Innere Medizin für Studierende der Zahnheilkunde 

  • Vorlesungen 
  • ohne Anwesenheitpflicht
  • ohne Klausur 

Klinik und Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten III (als Praktikant)

  • s.o. 

Spezielle Chirurgie (Hörerschein) (WS)

  • Vorlesung 
  • Ohne Anwesenheitspflicht
  • ohne Klausur
4. klinisches Semester

Berufskunde (WS) 

  • Vorlesung nach Ankündigung ohne Anwesenheitspflicht

Kurs und Poliklinik der Zahnerhaltungskunde 2 im Rahmen des Integrierten Zahnärztlichen Studentenkurses 2 (einschl. Präventive Zahnheilkunde, Kinderzahnheilkunde und Parodontologie)

  • Kurs 2.1 Behandlungskurs mit Kojenpartner aus 2.2 
  • Abschlussklausur

Kurs der kieferorthopädischen Behandlung 2

  • wöchentliches Seminar
  • einwöchige Famulatur (Fertigung einer kieferorthopädischen Arbeit) 
  • Klausur am Ende des Semesters

Operationskurs 2

  • wöchentliche Vorlesung 
  • einwöchige Famulatur (Operieren)
  • Klausur am Ende des Semesters

Kieferorthopädie Vorlesung

  • über 2 Semester 
  • 2x / Woche 
  • ohne Anwesenheitspflicht 
  • ohne Klausur, jedoch sehr wichtig für die Klausuren in KFO 1 und 2

Traumatologie (WS)

Spezielle Chirurgie (Hörerschein) (WS)

  • s.o. 
5. klinisches Semester

Kurs und Poliklinik der Zahnersatzkunde 2 im Rahmen des Integrierten Zahnärztlichen Studentenkurses 2

  • Kurs 2.2 Behandlungskurs mit Kojenpartner aus 2.1
  • Nur Planungsklausur

Traumatologie (WS)

Klinik und Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten VI -practicando

  • Über 4 Semester 
  • Vorlesung 2x / Woche (in der Zeit des AD): Examenssemester stellen Fälle aus der Chirurgie und MKG vor
  • Zeit zur Vorbereitung der Präsentationen variiert

Klinisches Röntgenpraktikum

  • Röntgenbilder aufnehmen
  • Einteilung nach Ankündigung

MKG Famulatur 

  • Einwöchiges Praktikum während der Vorlesungszeit

Erste Hilfe Kurs

Vorlesung Allgemeine Chirurgie

  • wöchentliche Vorlesung 

Berufskunde (WS) 

  • s.o.